Die ungenutzten Seiten eines Balkons lassen sich ideal für die Umwandlung von Sonnenenergie in Elektrizität verwenden. Verwendet werden flexible Module von Sunman, die eine 12-jährige Produktgarantie und eine 25-jährige Leistungsgarantie versprechen. Nach einem Jahr beträgt die Ausbeute noch 98 % und soll jedes Jahr um 0,55 % sinken bis auf 84,5 % nach 25 Jahren. Die monokristallinen Module sollen einen Wirkungsgrad von 17,6 % haben. Die Siliziumwafer sind in einem Verbundwerkstoff eingelassen und kommen ohne Glas aus. Ein Modul ist mit 2,6 kg relativ leicht, was eine leichte Montage ermöglicht. Die senkrechte Montage garantiert minimiert außerdem die Windlasten. Der APsystems EZ1-M Wechselrichter ermöglicht später auch noch eine Integration in das Smart Home. Das System wurde für insgesamt 380 € im April 2025 erworben.
Module: 2x 150 Wp Sunman MF150M-6X05DB (Monokristallin)
Wechselrichter: APsystems EZ1-M
Gesamtkosten: 380 € (April 2025)
Die Lage
Breitengrad: 51
Längengrad: 13
Ausrichtung: 90 °
Azimuth: -20 °
Die Prognose
In einer Simulation wird bei einer Maximalleistung von 300 Wp sollen im Jahr 230 kWh erzeugt werden, was einer durchschnittlichen Produktion von 19 kWh pro Monat entspricht. In der 90 ° Ausrichtung wird im April mit bis zu 25 kWh und 820 Wh/Tag gerechnet. Dagegen kann der Ertrag im Januar auf 12 kWh und 390 Wh/Tag absinken.

Energiemonitoring
Für die Dimensionierung der Solaranlage ist es essentiell den eigenen Stromverbrauch zu kennen. Als einfachste Grundlage kann dabei die Stromabrechnung dienen oder eine regelmäßige Zählerablesung. Mit diesem Methoden kann man den Durchschnittsverbrauch erfassen. Da die Solarenergie im Tagesverlauf sehr schwankend ist, macht ein genaueres Monitoring Sinn. Eine Strommessung direkt am Stromanschluss wäre sehr praktisch, lässt sich aber in Mietswohnungen oft nicht realisieren. Deshalb soll die Messung mit smarten Steckdosen vorgenommen werden. Zum Einsatz kommen quelloffene Tasmota Steckdosen, die keine Cloud benötigen und direkt im eigenen Netz betrieben werden können. Auch eine spätere Integration in Home Assistant ist möglich, was die Nachhaltigkeit des Systems steigert.