Säuren und Basen

Bei der Reaktion von Säuren und Basen ist die Autoprotolyse des Wassers entscheidend. Die Dissoziation in Protonen H+ (Hydroniumionen ist präziser) und zeigt die saure Eigenschaft des Wassers (Protonendonator). Wiederum sind die entstandenen Hydroxidionen OH in der Lage, Protonen an sich zu binden (Protonenakzeptor).

H2O > H+ + OH

Bei einem neutralen pH Wert von 7 liegen die Protonen und Hydroxidionen in gleicher Konzentration vor (Gleichgewicht). Durch verschieden starke Säuren (pKS) oder Basen (pKB) kann dieses Gleichgewicht verschoben werden, was mit dem pH-Wert angegeben wird. Die Berechnung des pH-Wert erfolgt aus dem negativen dekadischen Logarithmus der Protonen-Konzentration. Analog wird der pOH Wert aus dem negativen dekadischen Logarithmus der Hydroxidionen-Konzentration berechnet.

pH = – lg c (H+)

pOH = – lg c (OH-)

Dies Berechnug ist für starke Säuren und Base korrekt, da sie vollständig dissoziieren. Schwache Säuren und Basen dissoziieren nicht volläständig, weshalb die Säurestärke pKS und Basenstärke pKB in die Berechnung mit einbezogen werden muss.

schwache Säure: pH = 0.5 * [pKS – lg c(H+)]

schwache Base: pOH = 0.5 * [pKB – lg c(OH-)]

Starke Säuren

  • Salzsäure
  • Schwefelsäure
  • Salpetersäure

Starke Basen

  • Natriumhydroxid
  • Kaliumhydroxid
  • Calciumhydroxid

Schwache Säuren

  • Flusssäure (HF) 3,18
  • Ameisensäure 3,75
  • Milchsäure 3,86
  • Essigäsure 4,76
  • Ammonium-Ion 9,25

Schwache Basen

  • Phosphat-Ion 1,68
  • Carbonat-Ion 3,67
  • Ammoniak 4,75
  • Acetat-Ion 9,24
  • Fluorid-Ion 10,82
  • Harnstoff 13,90