Virtuelle Realität / VR im Arbeitsschutz

Moderne Technologien wie virtuelle Realität (VR) bieten die Möglichkeit den Arbeitsschutz in Unternehmen weiter zu verbessern und zu revolutionieren. Trainings von gefährlichen Situationen können komplett im geschützten virtuellen Raum erprobt werden und die richtigen Reaktionen im Ernstfall eingeübt werden. Da die Erstellung der Inhalte sehr anspruchsvoll ist, werden oft professionelle Softwarelösungen für Lerninhalte verwendet.

  • 3spin Learning: deutschsprachige Softwarelösung, bei der Inhalte ohne Programmierkenntnisse erstellt werden können.
  • AutoVRse: englischsprachige Softwarelösung, die eine schnelle Erstellung von Inhalten mit KI und ohne Programmierkenntnisse ermöglicht.
  • Uptale: erlaubt das Abfilmen von realen Orten, um daraus interaktive Orte zu erstellen.

Die Lösungen für VR im Arbeitsschutz kosten in der Regel oft mehrere hundert Euro pro Monat, was sich für den Einsatz in kleineren Firmen kaum lohnt. Für das Abfragen von Wissen eignen sich Quizlösungen daher besser, welche einfacher handhabbar und besser skalierbar sind. Für die Implementierung von Abfragen zu Sicherheitsthemen in Unternehmen eignet sich Lernmanagement Software (LMS) wie z.B. Moodle. Bei einem LMS können folgende Parameter ermittelt werden, welche eine rechtssichere Unterweisung ermöglichen.

  • Welcher Mitarbeiter die Unterweisung gestartet oder abgebrochen hat
  • Wie viele Versuche benötigt wurden
  • Die Anzahl richtiger Antworten (z.B. 8/10 oder 80 % richtig)
  • Rückmeldung, ob die Unterweisung bestanden wurde

Insbesondere für den Austausch von Wissen wurde das Format SCORM ins Leben gerufen. Damit lassen sich Lerninhalte zwischen den einzelnen Plattformen im Unternehmen austauschen. Es ermöglicht die Integration externer Inhalte in ein bereits bestehendes LMS.

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